About Schwertebrüderbund
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er Schwertebrüderbund ist ein altes Bündnis zwischen den Königreichen Kargath und Valariot.
Der heutige "neue" Schwertebrüderbund wurde im Jahre 35 nach dem Sturm (valarischer Zeitrechnung) durch Truchsess Ephesar Triatore und Phönixkönig Tankreth Sianmar neu geschmiedet.

Der ursprüngliche, alte Schwertebrüderbund ist schon viele hunderte von Jahren alt.
Einst wurde er zwischen den Königreichen Caldor und Kargath geschlossen.

Nachdem der Kreuzzug der Sargonnas durch Kargath durch das überraschende Auftauchen der Armee Caldors abgewendet war, unterzeichneten der Hochfürst des Reiches Caldor und König Tarabas Sianmar inmitten eines Tals, welches die einzige direkte Verbindung zwischen den beiden Nachbarrreichen darstellte, einen Vertrag der ewigen Freundschaft und Waffenbrüderschaft, welcher Schwertbrüderbund genannt wurde.

Sein Wortlaut war wie folgt:

Unterzeichnet von:

Leonard Eisenreich, imperialer Hochfürst zu Caldor und Phönixkönig Tarabas Sianmar zu Kargath

Das Tal der Unterzeichnung selbst wurde zum Symbol dieses Bundes und ward Derdûwath, Schrecken der Schatten, genannt.

Fortan galt Derdûwath zum gleichen Teil als Provinz Caldors und Kargaths.

Zum Herrn der Provinz und damit zum Wächter des Bundes und der Freundschaft wurde ein Legat bestimmt der abwechselnd aus Kargath und Caldor kam und welchem Berater, Diplomaten, Kleriker und Soldaten aus beiden Reichenunterstellt wurden.

Zu Beginn galt der Legat eher als Botschafter zwischen den Reichen denn als souveräner Landesfürst, doch mit der Zeit wuchsen Macht und Einfluss des Legaten zusehend und schließlich ward er als Gleicher unter den Provinzherren anerkannt.

Doch der kargathianische König Doriath Sianmar brach vor fast 400 Jahren den Bund, als er dem Bruder im Norden die nötige Hilfe verwehrte.

Da war das Königreich Caldor verloren und Doriath Sianmar ging als der "Herr der Schmach" in die Geschichte ein.

Caldor verging unter den Angriffen der Schatten. Doriath wurde dafür vom Propheten Theben verflucht. Er, das Tal von Derdûwath und die kargathianische Königswürde wurde mit Vergessen belegt.

Fast 300 Jahre war Caldor von den Schatten besetzt. Fast 300 Jahre hatte Kargath keinen König, denn niemand konnte sich an König, Krone und Tal erinnern.

Erst, als im Jahre des Sturms sich die Erben Caldors zur Rebellion erhoben, und fortan als die Schattenstürmer bekannt wurden, war die Hoffnung auf einen neuen Bund geboren.

Über dreißig Jahre stritten die Schattenstürmer für ihre Freiheit. Meter um Meter trieben sie die Schatten nach Osten zurück. Ihr neues Land nannten sie Valariot, sich selbst fortan Valaren. Doch das Tal, der Bund und die gemeinsam Vergangenheit lagen weiter in im Vergessen oder verborgen in den Ruinen von Caldor.

Erst als im Jahre 31 n.d.S. sich Valaren und Kargathianer zum ersten mal begegneten, keimte Freundschaft auf. Ein zweiter Weg durch das Gebirge - das Tal von Val Centris unweit der Geisterstadt Arii - wurde erschlossen.

Sofort zogen Kargathianer los, um den Schattenstürmer in ihrem Kampf zu helfen. Dies taten sie jedoch ohne Kenntnis des alten Bundes.

Da offenbarte sich Tankreth Sianmar, dem Fürsen Kargaths, eine Prophezeihung. Dieser Prophezeihung folgend zog er 35 n.d.S. mit Schattenstürmern und Kargathianern zugleich in die Berge des Angaram.

Dort fanden sie das vergessene Tal, gaben Doriath Sianmar seinen Frieden und erhielten die Königswürden zurück.

So wurde Tankreth Sianmar nach fast vierhundert Jahren der nächste König Kargaths.
Doch wurden auch Spuren und Aufzeichnungen eines Bundes zwischen Caldor und Kargath wiederentdeckt.

Doriaths Schuld wurde vergeben. tags darauf schlossen der valarische Truchsess Ephesar Triatore und der neue Phönixkönig Tankreth Sianmar den neuen Schwertebrüderbund, der bis heute Bestand hat.

Als neuer Legat wurde der Noldo-Elb Wismerhill von Elengond bestimmt, da dieser sowohl als Ritter Kargaths, als auch als Ritter Valariots im Dienst beider Reiche gestanden hatte.

Heute wacht der erstarkte Schwertebrüderbund über die Treue, die Freundschaft, den Austausch und die gemeinsame Geschichte beider Reide. Die Schuld von Doriath Sianmar wurde vergeben und gesühnt.

Unter der Führung des Elben Wismerhill ist aus dem Tal inzwischen mehr geworden, als nur ein Symbol.

Derdûwath heute ist ein Ort der Freundschaft, der Ruhe, der Heilung und der Hoffnung.

Wenn auch Derdûwath übersetzt Schrecken der Schatten bedeutet, so ist es heute jedoch mehr als

Tal der Heilung und der Hoffnung bekannt.

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